10.07.2021 - Kadri Voorand & Mihkel Mälgand
Festungsanlage Fronte Beckers | 76726 Germersheim
10.07.2021 - Rymden
Festungsanlage Fronte Beckers | 76726 Germersheim
23.07.2021 - Shri Sriram Quartet
Klosterruine Limburg | 67098 Bad Dürkheim
23.07.2021 - Nils Petter Molvær Group
Klosterruine Limburg | 67098 Bad Dürkheim
24.07.2021 - Marius Neset Quartet
Klosterruine Limburg | 67098 Bad Dürkheim
24.07.2021 - Jazzanova
Klosterruine Limburg | 67098 Bad Dürkheim
31.07.2021 - Emil Brandqvist Trio
Park der Villa Wieser | 76863 Herxheim-Landau
31.07.2021 - Tingvall Trio
Park der Villa Wieser | 76863 Herxheim-Landau
 
 
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Romantiker mit Saxophon

17.07.2015

Branford Marsalis Quartet spielt am 25. Juli bei „Palatia Jazz“ auf der Limburg – Support-Act Emil Brandqvist Trio

Alle Jahre wieder kommt das Festival „ Palatia Jazz “ auf die Limburg, heuer an zwei Abenden.

Ein großes Jazzevent verspricht der Samstag, 25. Juli, zu werden, wenn ein Starensemble von Spitzenformat um 20.30 Uhr auftritt: das Branford Marsalis Quartet.

Davor spielt ab 19 Uhr das Emil Brandqvist Trio.

Von Rainer Köhl

 

Der Saxophonist Branford Marsalis ist der hell strahlende Stern in der jazzenden Marsalis-Familie, die neben dem Vater Ellis vor allem den Bruder Wynton berühmt machte. Ein Jazzstudium hat Branford Marsalis an der renommierten „Berklee School of Music“ in Boston absolviert und ging als 20-Jähriger schon mit Art Blakey und seinen „ Jazz Messengers“ auf Europa-Tournee. In den folgenden Jahren spielte er mit dem „Lionel Hampton Orchestra“, tourte mit Clark Terry und Herbie Hancock, musizierte im Quintett seines Bruders Wynton ebenso wie mit seiner eigenen Band. Anders als sein Bruder Wynton gehörte Branford Marsalis zunächst keineswegs der Fraktion der Traditionalisten im Jazz an. Dennoch ist er kein musikalisches Chamäleon, das unablässig seine Saxophonfarbe ändert: Ob er mit seinem Funk- Jazz -Projekt Buckshot Le Fonque arbeitet, bei Public Enemy, Sting oder Grateful Dead seine Kunst hören lässt – seinem Ton bleibt der amerikanische Saxophonist ebenso treu wie seinem Quartett, das schon lange in unveränderter Besetzung zusammen spielt. Gute Leute gibt man nicht aus der Hand: Marsalis hat eine Mannschaft beisammen, die zum Besten gehört, was der amerikanische Jazz derzeit zu bieten hat.
          1986 erweiterte er mit seinem ersten Klassikalbum „Romances for Saxophone“ erneut sein ohnehin schon breites stilistisches Spektrum – mit großem Erfolg übrigens: Die Aufnahme mit Werken von Fauré, Ravel und Debussy hielt sich gut zwei Monate lang in den Billboard’s Top 5 der klassischen Musik. Ab 1986 betätigte sich Branford Marsalis als Leader eigener Trios und Quartette, mit denen er Modern Jazz aufnimmt.

Im Jahr 2000 veröffentlichte Marsalis mit „Contemporary Jazz “ sein bislang erfolgreichstes Album. Der Titel ist dabei Programm: Es ist eine Übersicht über den Jazz , wie er sich zum Anfang des 21. Jahrhunderts präsentiert. Die Musik speist sich aus der Tradition des Bop und Post-Bop, aus wilder, ungezügelter Spielfreude, die auch Gospel und Blues zur Wurzel hat. Neben überragenden Verkaufszahlen bringt „Contemporary Jazz “ Branford auch seinen insgesamt dritten Grammy in der Kategorie „Best Jazz Instrumental Album“ ein.

Neben seiner Arbeit als reiner Instrumentalmusiker wird Branford Marsalis seit den 90er-Jahren auch zunehmend in anderen Bereichen tätig. So schreibt er die Musik zu zahlreichen Hollywood-Filmen und ist auch als Produzent tätig. Auf die Wurzeln des Blues besinnt sich das Quartett tief, und diese Form wird als Basis zur Improvisation genutzt. Eine Top-Besetzung bringt Marsalis mit zu seinem Auftritt bei „ Palatia Jazz “: Joey Calderazzo (Piano), Eric Revis (Bass) und Justin Faulkner (Drums

Eröffnet wird der Abend vom Emil Brandqvist Trio. Der Schlagzeuger und Komponist aus Göteborg sieht sich weniger als Taktgeber denn als Klangmaler, der nordisch–folkloristische Melodien und seinen Hang zum subtilen Schlagzeugspiel ausführt. Unterstützung hat er von seinem langjährigen Trio mit dem finnischen Pianisten Tuomas Turunen und dem Stockholmer Bassisten Max Thornberg. Überzeugend lyrisch und verspielt zeigen sich seine Kompositionen mit Leichtigkeit und Melancholie aus den Weiten Schwedens.

Die Rheinpfalz - Bad Dürkheimer Zeitung - Nr. 163
Freitag, den 17. Juli 2015
Seite 17